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Tägliche Visite - die Arbeit von Auktionstierarzt Dr. Holger Steinmann Drucken

auktionstierarzt (Stammzelltherapie)Zum 01.01.2007 hat Dr. Hermann Josef Genn seine Tätigkeit für den Oldenburger Verband an seinen Partner Dr. Holger Steinmann abgegeben. Seitdem ist dieser federführend verantwortlich für alle Auktionen des Oldenburger Verbandes. Zu seiner Tätigkeit gehören neben der Auktionsuntersuchung auch die tägliche Betreuung der Pferde während ihrer Vorbereitungszeit in Vechta. Kundenberatungen und Gespräche über die Röntgenbefunde gehören ebenfalls zu seiner Aufgabe. Der Redakteur Christoph Floren hat Dr. Steinmann für die NWZ bei seiner täglichen Visite in Vechta begleitet und berichtet über den Alltag im Auktionszentrum.

Sein Rat ist beim Team im Pferdezentrum Vechta und bei der internationalen Kundschaft gefragt. Die Rede ist von Dr. Holger Steinmann, seit 2007 Vertragstierarzt für Auktionen und Körungen beim mehr als 4000 Züchter repräsentierenden Oldenburger Verband (OL). 1995 trat der 44-jährige Fachtierarzt für Pferde in die Tierklinik Mühlen ein, die übrigens am Sonntag, 26. Oktober, ihr »25-Jähriges« mit einem Tag der offenen Tür feiert.

Stehen bei OL-Versteigerungen wie aktuell die 69. Herbst-Elite-Auktion an, ist nachmittags »Sprechstunde«, und er bleibt auch sonst »in Rufweite«. Die aus aller Welt anreisenden Käufer wollen stets aktuelle Informationen zum Gesundheitszustand der Pferde. Bisweilen gilt es auch, kleine Blessuren zu behandeln. Das bleibt beim Training nicht aus. Aber: »Es passiert relativ wenig und die Auktionspferde sind dopingfest«, erklärt Steinmann. Eigentlich beginnt seine Arbeit mit Oldenburgs Spitzennachwuchs viel früher. Nach dem Votum der Auswahlkommission erfolgen klinische und röntgenologische Tests:

»Dabei gilt das Augenmerk dem Bewegungsapparat. Zudem sind pro Pferd zwölf Röntgenaufnahmen fällig.« Die Ergebnisse fließen als Entscheidungshilfe in die Zulassung ein. Zur endgültigen Beurteilung der Aufnahmen schließt sich Steinmann mit einem Kollegen aus der Tierklinik Teigte, einem Versicherungsvertreter und Auktionsleiter Uwe Heckmann kurz. Mit der Anlieferung im Absatz- und Vermarktungszentrum folgen tägliche Visiten. Dabei wird etwa der Impfstatus überprüft.

Eine Woche vor der Versteigerung gibt eine Nachuntersuchung, bei der die Kandidaten vortraben, letzte Sicherheit. Zwischendrin liegen persönliche Kundenberatungen. »Röntgenbilder werden vor Ort besprochen oder gehen per E-Mall an die Haustierärzte,« so Steinmann. Zudem gilt für ihn Anwesenheitspflicht an den Veranstaltungstagen. Beendet ist sein Einsatz mit dem letzten Zuschlag nicht. Oft kommt dann die Exportbetreuung.
 
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